1965 - 20 Jahre nach Kriegsende

Marie Schorge, ab 01.04.1965 erste SPD-Bürgermeisterin in Rödgen und vom damaligen 1. Beigeordneten Karl-Heinz Etzelmüller in ihr Amt eingeführt, war als Tochter des verstorbenen Bürgermeisters Ferdinand Schmidt, eine charismatische Führungspersönlichkeit, die sich mit unermüdlichem Engagement nachhaltig dafür einsetzte, dass sich in Rödgen viel bewegte.
Sie war bis zur Eingemeindung in die Stadt Gießen am 01.10. 1971 Bürgermeisterin und anschließend bis 20.03.1981 als Verwaltungsstellenleiterin in Rödgen und auch im Kreistag tätig.

Die SPD holte mit Marie Schorge bei der Kommunalwahl am 22.10.1972 = 67,5 % – ein danach nie mehr erreichter Erfolg - und wählte sie zur ersten Ortsvorsteherin in Rödgen. Sie blieb bis zu ihrem frühen Tod mit 56 Jahren am 20.03.1981 ein Aktivposten der Rödgener SPD und ist bis heute unvergessen.

Wird fortgesetzt ...