Flyer September 2009
Rüdiger Veit: „Starke Schultern stärker belasten“
Deutschland stärker und solidarischer machen will Rüdiger Veit und warnt vor den Folgen einer schwarz-gelben Koalition. „Schwarz-Gelb wird sich nicht um die Schwächeren in der Gesellschaft kümmern. Ich persönlich halte diese Parteien- kombination für die denkbar schlechteste Lösung, weil sie einen deutlichen Rechtsruck in fast allen gesellschaftlichen Bereichen herbeiführen würde.“
• Der Rechtsanwalt und ehemalige Landrat im Landkreis Gießen ist seit 1998 Mitglied des Bundestages und hat seinen Wahlkreis in Gießen und Vogelsbergkreis stets direkt gewonnen. Rüdiger Veit ist Mitglied des Innenausschusses, stellvertretender innenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfrak-tion sowie Vorsitzender der Querschnitts-AG Migration und Integration.
• Er ist verheiratet und hat eine Tochter. Kürzlich gab der SPD-Unterbezirk zu seinem 60. Geburtstag einen Empfang, an dem viele Parteimitglieder, aber auch PolitikerInnen anderer Parteien teilnahmen. Rüdiger Veit, der viele Jahre in Rödgen wohnte, nimmt Platz vier auf der hessischen SPD-Landesliste ein. Rüdiger Veit warnt eindringlich vor der politischen Gleichgültigkeit vieler Bürgerinnen und Bürger. „Zurückgehende Wahlbe- teiligung und politisches Desinteresse sind ein Armutszeugnis für unsere demokratische Gesellschaft. Helfen Sie mit, Bürgerinnen und Bürger am 27. September 2009 zum Urnengang zu motivieren.“ Jede Stimme für die SPD werde die Stimme für die Benach- teiligten in unserer Gesellschaft sein und die Gefahr des Sozialabbaus abwehren.
Rödgen
Pfosten im „Schwarzen Weg“ wieder entfernt.
Einige Anlieger hatten sich schriftlich an den Ortsvorsteher mit der Bitte um Aufstellung eines Pfostens gewandt, um das Befahren des so genannten „Schwarzen Weges“ zwischen Helgenstockstraße und Dreieck zu unterbinden. Die Antragsteller begründeten ihr Anliegen mit der Gefahr für Leib und Leben. Da der Ortsvorsteher und der Ortsbeirat in Straßenverkehrsangelegenheiten nicht zuständig sind, leitete der inzwischen damit befasste Ortsbeirat das Schreiben in der Sitzung am 03. 03. 2009 nach einstimmigem Beschluss an die Straßenverkehrsbehörde der Stadt weiter und bat darum, das Anliegen zu prüfen und zu entscheiden.
• Zwischenzeitlich wurde die Entscheidung der Straßenverkehrsbehörde zweimal angemahnt. Am 28. 07. 2009 setzte die Behörde im Laufe des Vormittags zwei Sperrpfosten in der Nähe des Wirtschaftsweges zwischen den Grundstücken von Oskar Becker und Wilhelm Seipp. Eine Information des Ortsvorstehers bzw. Ortsbeirats erfolgte nicht. Die Durchfahrt zwischen Dreieck und Helgenstockstraße war somit – auch für die landwirtschaftliche Nutzung – unterbunden. Einige Ortsbeiratsmitglieder wurden daraufhin angesprochen und teilweise heftig kritisiert, obwohl sie in die Entscheidung der Verkehrsbehörde nicht eingebunden waren.
• Inzwischen sind dem Ortsvorsteher und den Fraktionsvorsitzenden am 06. und 07. August 2009 Unterlagen zugegangen, aus denen hervorgeht, dass die Straßenverkehrsbehörde die Maßnahme „Setzen eines herausnehmbaren Pollers (ggfs. zwei Poller)“ am 08. Juli 2009 vorgeschlagen, der zuständige Stadtrat Rausch zugestimmt und den Vorgang am 22. Juli 2009 schriftlich an die Geschäftsstelle der Ortsbeiräte weitergeleitet hatte. Dort sind die Unterlagen liegen geblieben und nicht an den Ortsvorsteher in Rödgen weiter geleitet worden, da offenbar keine Urlaubsvertretung in der Geschäftsstelle der Ortsbeiräte eingeteilt war.
• Am Morgen des 01. September 2009 wurden die beiden Poller offenbar auf Veran- lassung der Straßenverkehrsbehörde der Stadt wieder entfernt. Die Hintergründe hierfür waren bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt.
Termine
18. September, 16 Uhr SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier in Frankfurt/Main, Römerberg
20. September, 11 Uhr Ottmar Schreiner in Gießen, Politischer Frühschoppen im Bootshaus
23. September, 13 Uhr SPD-Vorsitzender Franz Müntefering in Gießen, Kongresshalle
27. September, 8-18 Uhr Bundestagswahl, Bürgerhaus Rödgen.
Wir fahren Sie zum Wahllokal, Tel. 0177 360 5580
Oder: Rechtzeitig Briefwahl mit der Wahlbenachrichtigung beantragen!
SPD Rödgen: Landesgartenschau überprüfen
Der SPD-Ortsverein Rödgen schließt sich angesichts der städtischen Finanzmisere der Forderung der SPD-Stadtverordneten-Fraktion an, die für 2014 geplante Landes- gartenschau neu zu bewerten. Fraktionsvorsitzender Gerhard Merz befürchtet, dass zu dem Schuldenberg des Rathaus-Baus ein zweiter aus der Finanzierung der Landes- gartenschau angehäuft wird.
Die positive Haltung der SPD-Fraktion gegenüber der Bewerbung Gießens resultierte aus der Erwartung, dass mit der Ausrichtung der Landesgartenschau eine nachhaltige Verbesserung der ökologischen Situation und damit auch der Lebensqualität der Menschen verbunden sein würde. Die lag vor allem darin begründet, dass mit der Wieseckaue und der Lahnaue zwei Kerngebiete neu gestaltet und miteinander vernetzt werden sollten.
Davon scheint mittlerweile weitgehend Abstand genommen worden zu sein. Das würde aber bedeuten, dass die Geschäftsgrundlage für die Beschlussfassung vom Mai 2008 teilweise entfallen ist.
Aufruf von Frank-Walter Steinmeier, SPD
Liebe Rödgener, die Bundestagswahl steht vor der Tür. Viele fragen sich noch immer: Was und wen soll ich wählen? Ich empfehle die Prüfung von Sachfragen, die drin-gend einer Lösung bedürfen, das sind zum Beispiel:
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Die Bewältigung der Finanz- und Wirtschaftskrise. Nur Billionen Euros staatlicher Hilfen haben den Kollaps des weltweiten Bankensystems verhindert. Aber: Unre-gulierte Märkte beginnen schon wieder mit den alten Spekulationsgeschäften! Deshalb: Der kleine Steuerzahler darf nicht die Hauptlast der Krise tragen, während Manager weiterhin mit Millionengeschenken “belohnt” werden. Entsprechende Regelungen müssen her.
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Energiepolitik. Atomkraft ist teuer und gefährlich. Nie-mand weiß, wie die verseuchten Brennstäbe der Atomreaktoren für eine Million Jahre risikolos entsorgt werden können und die Kosten dafür sind unkalkulierbar. Während die Preise der konventionellen Stromanbieter ständig gestiegen sind, konnten die Kosten der alternativen Energien kontinuierlich gesenkt werden. Deshalb: kein Euro mehr in die Förderung von Atomkraft, sondern Konzentration aller staatlichen und privaten Aufwendungen in die Förderung von Ökotechnologien!
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Mindestlohn. Eine internationale Vergleichsstudie hat festgestellt, dass innerhalb eines Jahrzehnts der Anteil der Geringverdiener in Deutschland von 15 auf 22 % gestiegen ist. Fast sieben Millionen Menschen gehören inzwischen zu dieser Kategorie! Nur in den USA ist mit 25 % ein höherer Anteil zu verzeichnen. Eine deutsche Besonderheit sind extrem niedrige Einkommen unter fünf Euro pro Stunde, mit denen sich rund zwei Millionen Mitbürger begnügen müssen. Trotz Vollzeitbeschäftigung gehen in unserem Land Men-schen mit weniger als 800 Euro im Monat nach Hause – davon menschenwürdig leben können weder sie noch ihre Familien! Deshalb: Die Einführung eines bundesweiten gesetzlichen Mindestlohnes von acht Euro ist unumgänglich, um als erstes den Menschen zu helfen, die Hungerlöhne von weniger als fünf Euro bekommen. Darüber hinaus ist zu fordern, dass mehr Tarifverträge für allgemeinverbindlich erklärt werden.
Die FDP klammert sich an marktradikale Dogmen
Politik und Gesellschaft stehen vor einer Zeitenwende. Der Turbokapitalismus ist an der Wallstreet unterge-gangen. Das marktradikale Denken hat nicht nur geirrt, es ist auch für die schlimmste Finanz- und Wirtschaftskrise seit 1929 verantwortlich, deren Folgen zunehmend für den Bürger spürbar werden. Die FDP gehörte zusammen mit der CDU zu den Be-wunderern des entfesselten Kapitalismus. Seit dem Bruch der sozialliberalen Koalition 1983 haben sich die Liberalen zu einer ideologischen Partei entwickelt, bei der Politik auf Steuersenkungen und Staatsabbau reduziert wird. Innerhalb der FDP wetteifern die Hardliner um den niedrigsten Steuersatz für ihre Klientel.
• In November 2004 forderte die FDP die Abschaffung der paritätischen Mitbestimmung. Zwei Jahre später wollte sie die Abschaffung des Artikels 15 des Grundgesetzes, in dem die Möglichkeit von Sozialisierungen sowie Vergesellschaftungen als Mittel der Wirtschaftspolitik festgehalten wird.
• Trotz der Finanz- und Wirtschaftskrise klammert sich die FDP weiter an marktradikale Dogmen. Trotzig will sie ihre Pläne einer umfassenden Steuersenkung insbesondere für Besserverdienende weiterverfolgen. Sie will die gesetzliche Krankenversicherung ab-schaffen und Arbeitnehmerrechte abbauen.
• Sie sagt in Verdrehung der Tatsachen, Verursacher der Finanzkrise seien nicht die Manager und Banker, sondern es handele sich um Staatsversagen. Der Grundfehler des Marktradikalismus wird geleugnet: die Reduktion des Wirtschaftens auf hohe Renditen und die Entsolidarisierung der Gesellschaft.
Will die FDP jenseits des christdemokratischen Wirtschaftsflügels koalitionsfähig werden, muss sie ihre ideologiegesteuerte Marktgläubigkeit reflektieren. Denn es geht auch anders: Bei den Themen Bildung, aber auch bei Abrüstung und Bürgerrechten sind die Liberalen der SPD näher als der CDU. Schade, dass neue Bündnisoptionen insbesondere von der hessischen FDP mit dem Koalitionsvertrag mit der CDU in den Sand gesetzt wurden.
Merz Vorsitzender der SPD-Stadtverordneten
Gerhard Merz ist neuer Vorsitzender der SPD-Stadtverordnetenfraktion. Einstimmig wählten die Mitglieder den 57jährigen Gießener Landtagsabgeordneten zum Nachfolger von Dietlind Grabe-Bolz, die das Amt aufgrund ihrer Wahl zur Gießener Oberbürger- meisterin niederlegte. Die Amtszeit von Merz dauert bis zur Kommunalwahl 2011.
Gerhard Merz vereint damit erstmals seit vielen Jahren die Ämter des Partei- und Fraktionsvorsitzenden. Merz setzt auch weiterhin auf die langjährig bewährte reibungslose Zusammenarbeit mit seiner Vorgängerin. „Dietlind Grabe-Bolz und ich haben uns in unseren bisherigen Rollen aus-gezeichnet ergänzt, daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Die SPD-Stadtverordnetenfraktion und die Partei werden die Oberbürger- meisterin bei ihrer Politik des Dia-logs und der Öffnung jederzeit unterstützen.“
Merz kündigte an, Gespräche mit den Spitzen aller anderen Fraktionen und Gruppen in der Stadtverordnetenversammlung führen zu wollen, um Möglichkeiten der Zusammenarbeit angesichts der schwierigen finanzwirtschaftlichen Situation der Stadt auszuloten.
Er wies auf den dramatischen Einnahmeverlust für Gießen durch Kürzung der Finanz- zuweisungen des Landes in Höhe von 2.226.762 € hin. „Für die leeren Kassen unserer Stadt wird damit ein weiteres Loch in den Haushalt gerissen“, erklärte Merz. „Es ist zu befürchten, dass viele freiwillige Maßnahmen, wie im Sport, in der Kulturarbeit, im sozialen Bereich, künftig nicht mehr zu finanzieren sind.“
Bei allem Verständnis für die Finanzprobleme des Landes sei es nicht hinnehmbar, dass gerade die finanzschwachen Gemeinden und Städte extrem belastet würden. „Nach der Vorlage des aktuellen Finanzplans zeigt sich, dass die Landesregierung entgegen aller Proteste und Warnungen an ihrer vorgesehenen Kürzung der Finanzzuweisung an die Städte, Gemeinden und Landkreise um 400 Millionen € jährlich ab 2011 festhält. Von der angekündigten Dialogbereitschaft der Landesregierung ist nichts geblieben.“
Aktualisierung vom 16.09.2009
Flyer Juli 2009
Dank an die Wählerinnen und Wähler
Am 7. Juni fanden die Wahl zum europäischen Parlament sowie die Wahl der Landrätin und die Wahl der Gießener Oberbürger- meisterin statt. Alle drei Entscheidungen brachten für die Sozial- demokraten erfreuliche Ergebnisse.
Insbesondere sind die Ergebnisse in unserem Stadtteil hervor- zuheben, sie belegen für die Wahlgänge einen Spitzenplatz.
Der SPD-Ortsverein Rödgen bedankt sich bei den Wähler- innen und Wählern für ihr Vertrauen sehr herzlich.
• Europaabgeordneter Dr. Udo Bullmann aus Gießen erzielte in Rödgen trotz einer bundesweit mäßigen Wahlbeteiligung mit 38 % ein für die Gießener Stadtteile herausragendes Ergebnis.
• Die künftige Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz erzielte im Wahlbezirk 702 58,5 % und im Wahlbezirk 701 46,1 %, im Durchschnitt beider Wahlbezirke waren das 52,6 %.
• Unsere Nachfolgerin von Landrat Willi Marx, die neue Landrätin Anita Schneider, konnte das OB-Ergebnis sogar noch toppen: Im Wahlkreis 702 erreichte sie das Rekordergebnis von 66,6 % und im Wahlkreis 701 kam sie auf 54,3 %, so dass das stolze Rödgen-Ergebnis von 60,8 % der Stimmen herauskam.
Den Gewählten wünschen wir eine glückliche Hand bei ihren Entscheidungen. Vor allem Anita Schneider und Dietlind Grabe-Bolz brauchen viel Durchstehvermögen, denn die Gremien, die sie demnächst leiten, der Magistrat der Stadt und der Kreisausschuss des Landkreises, werden von CDU/FDP/Grüne- bzw. CDU/FDP/Freie Wähler-Mehrheiten dominiert.
Ortsbeirat
Rad- und Fußgängerweg nach Trohe
Schon mehrfach hat der Ortsbeirat gefordert, zwischen Rödgen und Trohe entlang der Kreisstraße 31 einen Rad- und Fußgängerweg zu errichten. Nun liegt in einem Schreiben an den Ortsvorsteher Geißler eine Stellung-nahme der Kreisverwaltung zu dieser Angelegenheit vor.
Der Landkreis Gießen verfolgt die Absicht, die Kreisstra-ße „zu ertüchtigen und auszubauen“. Der Grund dafür ist der unzureichende Fahrbahnaufbau und die geringe Fahr-bahnbreite. Außerdem müssen Straßenschäden beseitigt werden. Ob dabei auch ein Rad-/Gehweg angebaut werden kann, ist noch offen.
• Nach den vorliegenden Schätzungen betragen die Aus-baukosten der Straße 1.150.000 €‚ der Anteil des Rad-/Gehweges liegt bei 185.000 €. Darin enthalten ist auch der Kreisanteil von 175.000 € für die notwendige Ver-breiterung des Bahnübergangs. Die Deutsche Bahn hat signalisiert, dass dieser nur umgebaut werden kann, wenn weitere 4 Bahnübergänge anlagentechnisch ertüchtigt bzw. aufgelassen werden.
• Um die Notwendigkeit eines Rad-/Gehweges nachzuweisen, hat das ASV Schotten im Mai 2008 eine Ver-kehrszählung durchgeführt. Danach beträgt die durchschnittliche tägliche Verkehrsmenge auf dieser Straße 1.910 Fahrzeuge und 87 Radfahrer und Fußgänger. Diese Zahlen liegen weit unter den gültigen Richtwerten. So etwa geht man von mindestens 75 Radfahrern und Fußgängern in einer sog. Spitzenstunde aus, die mit 20% der Tagesmenge berechnet wird – und dies er-gibt den niedrigen Wert 18.
Im Schreiben des Kreises heißt es weiter: „Wenn auch die Notwendigkeit zur Anlage des Radweges nicht zwingend gegeben ist, werden wir uns dennoch für die Umsetzung dieser Maßnahme einsetzen“. Die Zusatzkosten hierfür betragen wie bereits erwähnt 185.000 Euro.
Eine Kostenübernahmeregelung zwischen den Beteiligten (Gemeinde, Stadt und Kreis) konnte bisher noch nicht herbeigeführt werden. Der Gemeindevorstand der Gemeinde Buseck hat jedoch bereits in Aussicht gestellt, den Bau des Rad-/Gehweges mit einem Betrag von 60.000 € zu fördern.
Anfragen im Ortsbeirat
Die SPD-Fraktion im Ortsbeirat hat in der Sitzung am 30. Juni drei Anträge gestellt, die einstimmig beschlossen wurden.
Bestätigten Gerüchten zufolge soll es bei der Besetzung der Verwaltungsstelle Rödgen Veränderungen geben. Deshalb fordert der Ortsbeirat den Magistrat der Stadt Gießen auf, ihn unverzüglich umfassend zu informieren.
Weiter möchte der Ortsbeirat zu der geplanten Errichtung einer Biogas-Anlage an der östlichen Gemarkungsgrenze von Rödgen Informationen. Vor allem soll der Magistrat zu den Auswirkungen der Anlage auf den Stadtteil Rödgen Stellung beziehen.
Im dritten Antrag wird der Magistrat gebeten, dem Ortsbeirat die Planungen für die baulichen Veränderungen an und in der Kindertagesstätte Rödgen umgehend vorzulegen.
Übrigens: Die Einladungen und Protokolle der Sitzungen des Ortsbeirats können in der Homepage www.spd-roedgen.de nachgelesen werden.
Rödgen
Termine
14. bis 16. August, Stadtfest Gießen
Samstag, 29. August, ab 14 Uhr
Sommerfest der Hessen-SPD auf dem Schiffenberg
Sonntag, 30. August, Fest rund um die Kirche
Freitag, 18. und Samstag, 19. September
50 Jahre Grundschule Rödgen
Samstag, 26. September,
125 Jahre Chorgemeinschaft Rödgen, Bürgerhaus
Sonntag, 27. September, Bundestagswahl
SPD-Kinder- und Familienfest auf dem Sportplatz
Die SPD führte zum 35. Male ein Kinder- und Familienfest durch. In diesem Jahr hatten der Ortsverein Rödgen und der Stadtverband Gießen gemeinsam eingeladen. Neben Spielen für die Kinder gab es allerlei Preise zu gewinnen. Für das leibliche Wohl war reichlich gesorgt. Außerdem gab es Gelegenheit zu Gesprächen mit der künftigen Ländrätin Anita Schneider, der künftigen Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz, dem Bundestagsabgeordneten Rüdiger Veit, dem Landtagsabgeordneten Gerhard Merz und anderen politischen Vertretern der regionalen SPD.
Bundestagswahl
Frank-Walter Steinmeier
Der Kanzlerkandidat der SPD Frank-Walter Steinmeier ist seit dem 22. November 2005 Bundesaußenminister. Seit November 2007 ist er zudem Vizekanzler. Bei der Bundes-tagswahl im September ist er der Spitzenkandidat der SPD.
Von 1991 bis 1998 war Frank-Walter Steinmeier in der niedersächsischen Staatskanzlei tätig. Er arbeitete dort zunächst als Medienreferent und leitete von 1993 bis 1994 das persönliche Büro des niedersächsischen Ministerpräsidenten Gerhard Schröder und wurde danach Ressortkoordinator.
1996 wurde er zum Staatssekretär und Leiter der niedersächsischen Staatskanzlei ernannt.
Nach der Wahl von Gerhard Schröder zum Bundeskanzler wurde Frank-Walter Steinmeier im November 1998 Staatssekretär im Bundeskanzleramt und Beauftragter für die Nachrichtendienste.
Seit 1999 bekleidete er die Aufgaben des Chefs des Bundeskanzleramtes, der zentralen Koordinationsstelle für die gesamte Regierungspolitik auf Bundesebene.
Frank-Walter Steinmeier wurde 1956 in Detmold geboren. Er ist verheiratet und hat eine Tochter.
Nach dem Abitur und Wehrdienst studierte er Jura und Politik an der
Justus-Liebig-Uni- versität Gießen. Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen arbeitete er als wissen- schaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Politikwissenschaften an der Universität Gießen. 1991 wurde er mit einer Arbeit zu staatlichen Maßnahmen gegen Obdachlosigkeit zum Dr. jur. promoviert.
Er verbindet den Realismus des Politikers mit der visionären Kraft des Gestaltens. Eigentlich wollte er Architekt werden. Architekten müssen Visionen haben und die Fä-higkeit, diese detailliert umzusetzen: in millimetergenaue Grundrisse, in Räume, Häuser, Städte. Sie müssen das große Ganze und zugleich das kleine Machbare im Kopf haben, müssen Künstler und Handwerker, Strategen und Statiker sein, weil sonst ihre Visionen Luftschlösser bleiben. Auch in der Politik gibt es solche Baumeister. Frank-Walter Steinmeier ist einer von ihnen.
Frank-Walter Steinmeier auf dem SPD-Parteitag
Mit einem klaren Bekenntnis zur Verantwortung der Politik, Beschäftigung über die Krise hinweg zu sichern, hat Frank-Walter Steinmeier seine Linie bekräftigt: Jetzt gehe es darum, "Brücken zu bauen für die Arbeitsplätze von morgen".
• Der SPD-Kanzlerkandidat verwies auf die Perspektiven für Deutschland, die sich aus dem Zusammenspiel einer starken industriellen Basis mit neuen Technologien ergeben, z. B. die Entwicklung umweltschonender Produkte und Materialien in der Chemie- oder der Metallindustrie.
• "Wenn jetzt in der Krise industrielle Kapazitäten verloren gehen und nach Asien abwandern, kommen sie nach der Krise nicht wieder zurück. Wir wollen Unternehmen über die Krise bringen, die gute Produkte haben und am Markt erfolgreich sind", unterstrich der SPD-Kanzlerkandidat. "Wir wollen neue Arbeitsplätze schaffen, indem wir die Leitmärkte der Umwelttechnologie entwickeln."
• Der Ratschlag an die Politik in der Krise könne nicht lauten, die Hände in den Hosen- taschen zu lassen. "Das Konjunkturprogramm ist richtig, um Arbeit in der Krise zu sichern. Mit der Umweltprämie oder der Verlängerung der Kurzarbeit bauen wir eine Brücke", so Steinmeier. Beschäftigungssicherung steht für den SPD-Kanzlerkandidaten auch im Zusammenhang mit drohender Kinderarmut. "Wenn wir sie bekämpfen wollen, müssen wir für Arbeit sorgen", betonte Steinmeier. "Dafür mache ich Politik."
Steinmeier bekräftigte zugleich den Reformkurs der Sozialdemokratie. Sie habe die Arbeitslosigkeit bis zum Herbst 2008 um zwei Millionen gesenkt. Die Sicherung des Sozialstaates sei richtig gewesen. Dadurch sei es möglich geworden, jetzt in der Krise gegenzusteuern. "Wir sind uns bewusst, dass wir auch für die kommenden Generationen Verantwortung tragen", unterstrich Steinmeier mit Blick auf die von Peer Steinbrück und ihm vorangetriebene Regel zur Begrenzung von Staatsschulden.
Sozial und demokratisch
Einstimmig haben die Delegierten des außerordentlichen SPD-Bundesparteitags am 14. Juni das Regierungsprogramm zur Bundestagswahl beschlossen - und folgten damit geschlossen den Vorschlägen von Frank-Walter Steinmeier für ein solidarisches, gerechtes und erfolgreiches Deutschland. "Sozial und demokratisch" ist der Titel des Regierungsprogramms. Konkret heißt das:
• Finanzmärkte, denen klare Regeln gegeben werden; Wirtschaft, die wieder den Menschen dient und nicht der Rendite;
• eine entschlossene Bildungspolitik, die keinen zurücklässt, indem sie für Bildungsgerechtigkeit und individuelle Förderung eintritt;
• echte Gleichstellung von Mann und Frau, mehr Unterstützung für Familien und ein gerechter Ausgleich der Lasten aus der Krise.
• Klar ist auch die Fortsetzung der Energiewende hin zu erneuerbaren Energien - der Atomausstieg gilt. Und vor allem der Kampf um mehr und gute Arbeit mit einem gesetzlichen Mindestlohn.
Packend und inhaltsstark hat Frank-Walter Steinmeier die Delegierten auf den Bundestagswahlkampf eingeschworen. Seine Botschaft: "Wir wollen dieses Land stärker und solidarischer machen".
Mit scharfen Angriffen auf die Unentschlossenheit von Angela Merkel machte Steinmeier die Unterschiede in der Führungsfrage klar: "Moderation", so der Kanzlerkandidat, "geht nicht länger." Steinmeier verwies darauf, dass die Union bis heute kein schlüssiges Programm vorlegen konnte. "Und das zeigt, wofür die Union und ihre Vorsitzenden stehen. Ihr Motto lautet: Abwarten, Abgucken, Draufsetzen. Ich sage denen: Wir Sozialdemokraten sind auf der Höhe der Zeit. Ihr seid es nicht!"
Der sozialdemokratische Weg sieht anders aus: "Es geht jetzt um Führung, Klarheit, Richtung", so der SPD-Kanzlerkandidat - nicht nur für die nächste Legislatur, sondern "für das ganze Jahrzehnt". Darüber werde am
27. September entschieden.
Flyer Mai 2009
Teurer Umzug der Kreisverwaltung
Der Umzug kommt den hoch verschuldeten Landkreis Gießen teuer zu stehen. Nur 4 Mio € brachte der Verkauf der Gebäude
in der Ostanlage ein. In seiner Milchmädchenrechnung hatte Kreisbeigeordneter Fricke (CDU) mindestens 6 Mio € Verkaufs- erlös eingeplant. Und diese 2 Mio € fehlen im Kreisetat.
Damit aber nicht genug: Für die Kaltmiete der ehemaligen Kasernen muss der Landkreis jährlich 900.000 € (in Worten: Neunhunderttausend) auf den Tisch eines privaten Investors blättern. Nach dem Muster der Hessen-CDU, die Landesgebäude überall verkauft, um sie dann für teures Geld wieder zurückzumieten (Polizei- und Gerichtsgebäude) hat hier auch die CDU/FDP/FW-Regierung des Landkreises gehandelt.
Kurzfristig mag das Verschleudern von öffentlichem Vermögen an Private im Rahmen der so genannten Public-Private-Partnership etwas Geld in öffentliche Kassen bringen, mittel- und langfristig ist das aber eine teure „Partnerschaft“. Denn die privaten Partner schlies- sen mit der Kreisverwaltung 20-jährige Mietverträge mit garantierten und steigenden Mieteinnahmen ab. Offenbar ein gutes Geschäft für die privaten Investoren. Die Zeche zahlen letztlich alle Bürgerinnen und Bürger.
Übrigens: Wer künftig in der Kreisverwaltung etwas erledigen muss, sollte gut zu Fuß sein. Zu den ehemaligen US-Kasernen weit draußen in der Licher Straße gibt es keine direkte Busanbindung. Die Stadt lehnt die Verlängerung der Linienführung von der Anneröder Siedlung zur neuen Kreisverwaltung ab. Stadt und Kreis konnten sich nicht einigen, obwohl
in beiden Kommunen CDU und FDP das Sagen haben.
Ortsbeirat
Friedhofsgebühren: Stadt soll eigenen Anteil erhöhen Die SPD-Fraktion hat sich ausführlich mit der geplanten neuen Friedhofssatzung, die in der vorgestellten Fassung teilweise Gebührenerhöhungen bis zum Fünffachen der bisherigen Höhe vorsieht, befasst. So ist von der Stadtverwaltung aus nicht nachvollziehbaren Gründen der Kostendeckung geplant, für ein Urnengrab, das bisher rund 500 Euro kostete, künftig mehr als 2500 Euro zu verlangen. Zur Vermeidung eines derart horrenden Preis-anstiegs wird die SPD in der nächsten Ortsbeiratssitzung einen Antrag mit dem Ziel einbringen, den städtischen Anteil an den Friedhofskosten um 17 auf 30 Prozent zu erhöhen.
Antworten des Magistrats
Zu einem SPD-Antrag den Raum für die Jugendfeuer-wehr betreffend teilt der Magistrat mit: „Uns ist das Anliegen bekannt, die bisherigen Räumlichkeiten der Stadtteilarbeiter in Rödgen zur Nutzung der Jugendfeuerwehr Rödgen herzurichten. Die Freiwillige Feuerwehr signalisiert die Bereitschaft einen Teil der Arbeiten in Eigenleistung zu erbringen. Hierzu wird das erforderliche Material vom Hochbauamt bereitgestellt. Arbeiten, die nicht in Eigenleistung durchgeführt werden können, sind besprochen. Da die Freiwillige Feuerwehr Gießen-Rödgen die Räume kurzfristig nutzen möchte, bzw. auch um den Tatendrang der freiwilligen Helfer nicht zu bremsen, wurden alle erforderlichen Arbeiten bereits beauftragt. Die Übergabe der Räumlichkeiten kann, einen reibungslosen Bauverlauf vorausgesetzt, in der 20. Kalenderwoche 2009 erfolgen.“
Zum SPD-Antrag „Ausbesserung und Sanierung von Feldwegen in der Gemarkung Rödgen“ berichtet die Stadt, dass „aufgrund der großen Straßenschäden durch die sehr lang anhaltende Frost- und Kälteperiode die Arbeiten an Feldwegen erst nachrangig im 2. Halbjahr bearbeitet werden. Genaueres kann erst nach der Sommerpause mitgeteilt werden.“
Zum dritten SPD-Anliegen, „Ausbesserung von Straßenschäden auf der L 3126 und K 31“ antwortet der Magistrat, dass „das zuständige Straßenbauamt erneut angeschrieben und um Mitteilung gebeten wurde.“
Rödgen
Termine
Freitag, 5. Juni 2009, 15-17 Uhr:
SPD-Stand mit Dietlind Grabe-Bolz und Anita Schneider am Lädchen
Sonntag, 7. Juni 2009, 8 – 18 Uhr:
Wahlen im Bürgerhaus Rödgen
Sonntag, 5. Juli 2009, 14:00 Uhr:
Kinder- und Familienfest auf dem Sportplatz
Gehen Sie zur Wahl! Der SPD-Ortsverein Rödgen bittet die wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils Rödgen, am 7. Juni zur Wahl zu gehen oder die Möglichkeit zur Briefwahl zu nutzen. Es finden 3 voneinander unabhängige Wahlen zum gleichen Termin statt:
• Gewählt wird erstens ein neues Europaparlament. Der Kandidat der SPD ist der seitherige Europa-Abge-ordnete und hessische Spitzenkandidat Dr. Udo Bullmann aus Gießen.
• Gewählt wird zweitens ein neuer Landrat oder eine neue Landrätin. Der seitherige Landrat Willi Marx (SPD) tritt nicht mehr an. Die Kandidatin der SPD für dieses Amt ist Anita Schneider. Ihr Konkurrent Siegfried Fricke von der CDU hat die kostspielige Verlegung des Landratsamts zu verantworten.
• Gewählt wird drittens der Oberbürgermeister oder die Oberbürgermeisterin der Stadt Gießen. Amtsinhaber Haumann hinterlässt am Ende seiner Amtszeit gigantische Schuldenberge. Die Kandidatin der SPD für dieses Amt ist die Fraktionsvorsitzende im Stadtparlament Dietlind Grabe-Bolz.
Geben Sie unserem Kandidaten und unseren Kandidatinnen Ihre Stimme. Alle drei sind politisch erfahrene, fachlich kompetente und angesehene Persönlichkeiten.
Sie stehen für finanzielles Augenmaß, für soziale Gerechtigkeit und Chancengleich, für Solidarität mit den Schwachen in unserer Gesellschaft, gerade in Krisenzeiten.
Europawahl
Udo Bullmann: Wir haben viel erreicht
Der Giessener SPD-Abgeordnete im europäischen Parlament, Dr. Udo Bullmann, setzt sich seit Jahren mit seinen Fraktionskollegen aus anderen europäischen Län-dern für ein soziales Europa ein. Aus Anlass der Europawahl zieht er Bilanz: Die SPD-Abgeordneten im Europäischen Parlament haben für die 500 Millionen Bürgerinnen und Bürger der EU viel erreicht. Wir arbeiten für ein soziales und starkes Europa, das Arbeitnehmerrechte stärkt, auf Bildung, Forschung und Innovation setzt, den Klima- und Umweltschutz voranbringt, Demokratie und Bürgerrechte fördert, kulturelle Vielfalt bewahrt und in der Welt mit einer starken Stimme für Frieden, Entwicklung und soziale Gerechtigkeit eintritt.
Diese Ziele haben wir oft gegen erbitterten Widerstand von Konservativen und Liberalen durchgesetzt. Auf diesem sozialdemokratischen Weg für die Europäische Union im 21. Jahrhundert wollen wir auch in den nächsten 5 Jahren entschlossen vorangehen. Wenige Tage vor der Europawahl am 7.6. sagen Umfragen unserer Parteifamilie in zahlreichen EU-Staaten ein gutes Abschneiden voraus.
Dies ist Grundvoraussetzung, damit wir auch in der kommenden Legislaturperiode wieder starke sozialdemokratische Akzente in Europa setzen können. Hierfür brauchen wir eine starke sozialdemokratische Fraktion im Europäischen Parlament.“Dr. Udo Bullmann (SPD, Gießen) ist seit 1999 Abgeordneter im Europäischen Parlament. Die Schwerpunkte seiner parlamentarischen Arbeit liegen in der Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik. Bei der Europawahl am 7. Juni kandidiert er auf dem achten Platz der SPD-Bundesliste.
Das ist Auftrag für die Politik des neu zu wählenden europäischen Parlaments. Konkret heißt das gesetzliche oder tarifliche Mindestlöhne in allen EU-Staaten, mehr Mitbestimmung in den Betrieben und vor allem klare Regeln für die Entsendung von Beschäftigten.“
Wer mit Udo Bullman Kontakt aufnehmen will, kann dies telefonisch und per Mail tun: Tel. 069/299888500, E-Mail:
udo.bullmann(at)spd.de.
Landratswahl
Anita Schneider ist Ihre Landratskandidatin
Anita Schneider (Fronhausen), die ehemalige persönliche Referentin von OB Manfred Mutz, arbeitet in der Verwaltung der Stadt Frankfurt am Main an verantwortungsvoller Stelle. Sie ist die Abteilungsleiterin und Vorgesetzte von 40 Bediensteten in einem so genannten Sozialrathaus.
• Sie steht für eine nachhaltige Wirtschaftspolitik, damit die Stärken der Wirtschafts- und Wissensregion Gießen auch für die Zukunft gesichert werden. Hierzu zählt auch eine aktive kommunale Beschäftigungspolitik. Sie wird sich einsetzen für eine gerechte Sozialpolitik, die für die Menschen in Stadt und Landkreis Lösungen bei sozialen Problemen anbietet und diejenigen fördert, die Hilfe benötigen.
• Gleiche Chancen für alle Kinder, damit sie ihre Fähigkeiten und Neigungen entfalten können und die Schaffung von Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren haben Priorität für die studierte Sozial- und Politikwissenschaftlerin.
• Sie favorisiert eine Schulpolitik, in der die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt steht. Schulen und Betreuungseinrichtungen müssen für die verheiratete Mutter einer 14jährigen Tochter als Ganztagsangebote vorhanden sein.
• Weitere wichtige Stichpunkte sind für die begeisterte Marathonläuferin Anita Schneider ein familienfreundlicher Landkreis, der die Bedürfnisse und den Bedarf der älteren Menschen im Blick hat, den Aufbau von Familienzentren, Mehrgenerationenhäuser sowie das Ehrenamt und die Vereinsarbeit fördert. Zu einer lebenswerten Zukunft des ländlichen Raums gehören für sie die Bereitstellung einer funktionierenden Infrastruktur, eine gesicherte medizinische und pflegerische Versorgung, Dorferneuerungsprogramme und die Versorgung mit Breitbandinternet. Damit eine bezahlbare Energieversorgung auch in Zukunft gesichert ist, wird eine Landrätin Anita Schneider sich für den Ausbau von erneuerbaren Energien in der Region Gießen und Maßnahmen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz einsetzen.
OB-Wahl
OB-Kandidatin Dietlind Grabe-Bolz
In ihrer programmatischen Rede setzte Dietind Grabe-Bolz anlässlich ihrer Nominierung zur SPD-Kandidatin für das Amt der Oberbürgermeisterin ihre Schwerpunkte für die Stadtpolitik: Ausbau Gießens zu einer Familienstadt, zu einer Bildungs-, Wissenschafts- und Kulturstadt, einem Wirtschaftsstandort, der einer klaren Wachstumsstrategie bedarf und die Entwicklung der Stadt mit einer aktiven und selbstbewussten Bürgerschaft, die nicht länger von den Entscheidungsprozessen ausgeschlossen werden darf.
• Grabe-Bolz ist seit 1994 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung und seit 2004 Vorsitzende der SPD-Fraktion. Seit 1988 ist die 51jährige Gymnasiallehrerin hauptamtliche pädagogische Mitarbeiterin an der Kreisvolkshochschule, wo sie zahlreiche bildungspolitische Projekte erfolgreich verwirklicht hat.
• Die verheiratete Mutter zweier erwachsener Töchter widmet sich in ihrer Freizeit neben dem Langlauf besonders der Musik: Zusammenarbeit mit dem Kinderliedermacher, Autor und Sprachwissenschaftler Prof. Friedrich Vahle bei Konzerten, Tonaufnahmen und Seminaren unter anderem bei den Goetheinstituten in Bordeaux, Amsterdam, Manchester und Thessaloniki.
Unterstützt wird die OB-Kandidatin nicht nur von ihrer Familie und vielen Freunden, sondern auch von den früheren SPD-Hauptamtlichen der Stadt Gießen: Dr. Harald Lührmann, Lothar Schüler und Ex-OB Manfred Mutz („Du kannst auf mich zählen“). SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier, der Dietlind Grabe-Bolz noch aus seiner Zeit als Student und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Justus-Liebig-Universität kennt, ist sich sicher: „Sie kann Gießen mit neuer Kraft und neuen Ideen in die Zukunft führen. Sie ist die richtige als Oberbürgermeisterin!“
Grabe-Bolz kündigte für den Fall ihres Wahlsieges einen schonungslosen Kassensturz und ein Ende der Politik der reinen Prestigeprojekte an. „Zukünftig muss in Menschen statt in Beton investiert werden, darin liegt die Zukunft unserer Stadt.“
Der Flyer Mai 2007
informiert zunächst zum Eintreten der SPD für die Einführung von "Mindestlöhnen" in Deutschland. "Menschen, die vollzeit arbeiten, müssen von ihrem Lohn auch menschenwürdig leben können", so Kurt Beck, SPD-Bundesvor- sitzender.
Auch über die erfolgreiche Aktion gegen Dum- pinglöhne und gegen Studiengebühren der SPD Rödgen am 19.04.2007 vor dem Bürgerhaus wird berichtet.
Die Unterschriften zur Unterstützung der Verfassungsklage können auch weiterhin bei der Verwaltungsstelle Rödgen montags und dienstags von 8 - 12 Uhr sowie donnerstags von 14 - 18 Uhr erfolgen. Antragsformulare sind beim Ortsvereinsvorsitzenden der SPD, Jürgen Becker, Telf. 0641 - 42109, erhältlich.
Die Sitzung des Ortsbeirats vom 17.04.2007 war im wesentlichen geprägt von der vorgesehenen "Erhebung von Straßenbeiträgen für die grundhafte Erneuerung" der Bärner Straße. Hierzu hat die SPD einen entsprechenden Antrag eingebracht, der mit den Stimmen der Freien Wähler im Ortsbeirat verabschiedet wurde. Weitere Themen waren: Wasserentnahmestelle, Bolzplatz, Leitplanke in der Friedrich-Ebert-Straße, Rad- und Fußwegenetz, Öffnungszeiten der Sparkasse.
Ein Bericht beschäftigt sich ausführlich mit der Vorgeschichte und dem erfolgreichen Ver- lauf des 10. Ostereiersuchens am Ostermontag, 09.04.2007.
Daneben wird auf "SPD-Aktivitäten in Rödgen vor 110 Jahren" verwiesen. In einer Groß- herzoglichen Verfügung an die Bürgermeisterei Rödgen vom 10. Mai 1897 heißt es, dass "sich unter den in diesem Jahr ausgehobenen Rekruten Ihrer Gemeinde Personen befin- den, welche bereits eine gewisse Führungsrolle innerhalb der sozialdemokratischen Par- tei eingenommen haben oder wenigstens als zielbewußte Vertreter ihrer Lehre gelten".
Der Flyer März 2007
informiert zunächst über die Familiepolitik der SPD, die vom Bundesvorsitzenden Kurt Beck vorgestellt wird.
In der Folge wird über die Anliegerversammlung am 26.01.2007 zu den Themen "Ortsdurchfahrt" und "geplante Baumaßnahme in der Bärner Straße" sowie über einen hierzu erstellten Fragenkatalog der SPD berichtet.
Darüber hinaus wird zur "Entschärfung" des Spielplatzes Ruhbanksweg durch einige Vorstandsmitglieder der SPD informiert, die eine seit Jahren dort festgestellte Gefahrenquelle in Eigenhilfe Anfang März beseitigten.
Weiter wird aus der Sitzung des Ortsbeirats Rödgen vom 30.01.2007 berichtet, in der die SPD u. a. 4 Anträge einbrachte. Hierbei ist auch die Tatsache zu erwähnen, daß der CDU-geführte Magistrat, mit nur einer Ausnahme, alle Anträge des Ortsbeirats Rödgen zum Haushaltsplan- entwurf 2007 inzwischen abgelehnt hat.
Neben Terminhinweisen wird auf die zweite Gesprächsrunde Rödgener Gewerbebetriebe und Kommunalpolitiker verwiesen, die am 28.02.2007 im Bürgerhaus stattfandt und für den Service und das Einkaufen vor Ort eintritt sowie zukünftig eine gut funktionierende Infrastruktur sicherstellen möchte.
Der Flyer Januar 2007
informiert ausführlich über die Sitzung des Ortsbei- rats Rödgen am 12.12. 2006 und den vom CDU-geführten Magistrat vorgelegten Haushaltsplan-Entwurf 2007, der für den Stadtteil Rödgen leider wieder eine Null-Runde ausweist.
Ausführliche Informationen hierzu siehe unter "Aktuell in Rödgen - Haushaltsplan 2007".
Weiter wird von den erfolgreichen Veranstaltungen der SPD im Dezember, u.z. der Fahrt zum Weih- nachtsmarkt nach Rüdesheim und dem Grenzgang unter dem Motto der "Gießener Fliegerei von einst und jetzt" sowie den ehemals Rödgener Gemar- kungsteilen im US-Depot berichtet.
Neben der Ankündigung von Terminen bis Ostern wird auch darüber informiert, dass die Filiale der Sparkasse Gießen seit Jahresbeginn ihre Öffnungs- zeiten geändert und dienstags und freitags vor- mittags geschlossen hat.
Auch die Wahl von Andrea Ypsilanti zur Spitzen- kandidatin und damit zur Herausforderin von
Roland Koch für die hessische Landtagswahl im Januar 2008 sowie die Stellenstreichung der ex- ternen Frauenbeauftragten durch die Kreiskoa- lition aus CDU, FDP und FW werden ausführlich behandelt.
Der Flyer November 2006
informiert ausführlich über die Sitzungen des Ortsbeirats Rödgen am 10.10. und 07.11.2006. Hierbei stellte die SPD Anträge zur Sperrung der Ortsdurchfahrt für den Schwerlastverkehr, die Anbringung von 30 km/h-Markierungen, sowie die Ausbesserung von Straßenschäden zwischen Rödgen und Gr.-Buseck bzw. Trohe, die alle einstimmig beschlossen wurden.
Ortsvorsteher Dieter Geißler brachte einen An- trag zur Stärkung der Rechte der Ortsbeiräte in Gießen ein. Dieser sinnvolle Antrag wurde von CDU und FW abgelehnt.
Ein gemeinsamer Antrag aller Fraktionen im Ortsbeirat wurde zur Stellungnahme des Magistrats zur Fortschreibung des Regionalen Raumordnungsplanes eingebracht, um damit dem gemeinsamen Willen zur Ausweisung eines Baugebietes für Rödgen ein Stück näher zu kommen.
Neben dem Hinweis auf die Fahrt zum Weih- nachtsmarkt nach Rüdesheim und dem Grenz- gang zum Jahresabschluß nimmt der Artikel zur Entwicklung des Schuldenstandes der Stadt Gießen einen breiten Raum ein.
Der Haushaltsplanentwurf für 2007 macht deut- lich, dass das städtische Defizit, u. a. durch den überdimensionierten Rathausneubau verursacht, um weitere 8 Mio. € steigt.
Gemeinsam mit dem Eigenbetrieb "Mittelhessi- scher Abwasserbetrieb" wird der Schuldenstand der Stadt Gießen 220 Mio. € betragen!
Der Flyer September 2006
informiert über die Initiativen der SPD Rödgen, um die Belastungen des Stadtteils durch das erhöhte Verkehrsaufkommen aufgrund der Straßenbaumaßnahme in Alten-Buseck zu verringern sowie über die Verabschiedung der seitherigen Leiterin und die damit verbunde- nen Veränderungen im Bereich der örtlichen Verwaltungsstelle.
Darüber hinaus wird zu SPD-Veranstaltungen in Rödgen, wie der Mitgliederversammlung, der Gemarkungssäuberung und der Ortsbegehung im Oktober sowie zur nächsten Sitzung des Ortsbeirats am 10.10.2006 informiert.
Ein Beitrag befasst sich mit der neuen grünen Bürgermeisterin der Stadt Gießen, Frau Gerda Weigel-Greilich; eine weitere Information befasst sich mit der Beteiligung der SPD-Mitglieder bei der Entscheidung über die Spitzenkandidatur für die Landtagswahl 2008 in Hessen.
Erneut wird auch die Situation der Einzelhan- delsversorgung in Rödgen mit dem Appell an alle Rödgener
"Fahr nicht fort - kauf im Ort" erörtert und für eine höhere Kundenfrequenz des örtlichen Einzelhandels als "Läden in der Nachbarschaft" geworben, um das derzeitige Angebot, insbesondere für ältere Menschen, sowie für Kinder und junge Familien, weiterhin zu sichern.
Der Flyer Juli 2006
informiert über die Bestrebungen der SPD zur Umsetzung eines kostenfreien letzten Kinder- gartenjahres, zu den Problemen durch das gestiegene Verkehrsaufkommen in der Orts- durchfahrt, insbesondere in der Großen-Busecker Straße, wo an den Wohnhäusern vermehrt Schäden durch Rissbildungen fest- gestellt werden und zur Bedeutung der "Spielstraße" Ruhbanksweg, als verkehrsberuhigte Straße.
Auch wird zur SPD-Wiedergründungsfeier, zu der Ortsvereinsvorsitzender Jürgen Becker viele interessierte Bürgerinnen und Bürger, die Vertreter der Ortsvereine, viel Parteiprominenz sowie Landrat Willi Marx und Ortsvorsteher Dieter Geißler begrüßen konnte, informiert.
Darüber hinaus sind die wichtigsten Themen der Ortsbeiratssitzungen vom 06.06. und 11.07., wie die ärztliche Versorgung in Rödgen, die notwen- dige Verbesserung der Trainingsbedingungen für die Jugendmannschaften des TSV Rödgen, der erhöhte Raumbedarf für die Jugendabteilung der Freiwilligen Feuerwehr, der Sachstand zur Installierung einer zusätzlichen Wasserent- nahmestelle für Landwirte sowie die Neube- setzung der Verwaltungsstelle Rödgen ab 01.09.2006 Inhalt des aktuellen Flyers.
Der Flyer Mai 2006
informiert u.a. mit einem herzlichen Dankeschön der Rödgener SPD an ihre Wähler über das Ergebnis der Kommunalwahl und die Bildung der Parlamente im Kreis und in der Stadt Gießen, die Wiedergründung der SPD Rödgen nach dem Nazi-Terror im Jahre 1946 und die in diesem Zusam- menhang am 02. Juli 2006 stattfindende Jubi- läumsveranstaltung auf dem Sportplatz.
Darüberhinaus wird von Rödgener Kindern berichtet, die auf der Gießener Ostschule die
5. Klasse besuchen wollten, aber abgewiesen wurden, weil dort zu wenige Klassen eingerichtet werden.
Nun stehen sie auf der Warteliste der Gesamt- schule in Großen-Buseck und wissen nicht, ob sie dort aufgenommen werden können.
Die vom früheren Gemeinderechner Helmut Bellof verfassten
Beiträge zur Rödgener Orts- geschichte sind inzwischen fertiggestellt und werden Ende Mai gedruckt vorliegen.
Das Buch enthält interessante Abhandlungen zur Situation unseres Stadtteils im 19. und 20. Jahr- hundert.
Der "Förderverein Heimatmuseum Rödgen", stellt die Erstausgabe am Pfingstsonntag, 04.06.2006, ab 14:00 Uhr im Bürgerhaus vor und bietet sie auch zum Verkauf an. Siehe Menüpunkt "Rödgener Geschichte und ..."